Roman von Julia Heinecke
Hardcover | 304 Seiten | Gewicht: 364 g | Höhe: 172 mm, Breite: 125 mm, Dicke: 27 mm
ISBN: 978-3-9818089-6-4
1. Auflage – September 2019
Julia Heinecke erzählt in ihrem Roman „Kalter Nebel“ die spannende Geschichte des Widerstands gegen den Bau eines Atomkraftwerks in Wyhl am Kaiserstuhl in den 1970er Jahren. In diesem letzten Teil ihrer Trilogie setzt die Freiburger Autorin den mutigen Bürgern ein literarisches Denkmal.
Südbaden, Mitte der 1970er Jahre: Im kleinen Ort Wyhl am Kaiserstuhl sollen Winzer, Bauern und Dorfbewohner einem riesigen Atomkraftwerk weichen. Hannelore und ihr Mann Karl sind schockiert und schließen sich mit ihrer Nichte Klara, einer Studentin aus Freiburg, dem wachsenden Widerstand an. Schon bald wird das ganze Dorf gespalten – auf der einen Seite die Befürworter des Projekts, auf der anderen Seite die Gegner, die um ihre Heimat und Existenz kämpfen. Der Konflikt eskaliert, als der Bau ohne Rücksicht auf ausstehende Gerichtsentscheidungen beginnt. Den Bürgern bleibt nur eine letzte Möglichkeit: die Besetzung des Bauplatzes.
„Kalter Nebel“ zeigt eindrucksvoll, wie sich eine kleine Dorfgemeinschaft gegen ein übermächtiges Vorhaben stellt und dabei die Region und ihre Menschen nachhaltig prägt. Der Roman verbindet die packende Erzählung eines echten historischen Widerstands mit der persönlichen Geschichte der Protagonisten.
Heineckes Buch ist ein wichtiges Zeitzeugnis über den erfolgreichen Bürgerprotest, der quer durch alle politischen und sozialen Schichten von Erfolg gekrönt wurde.